Sole-Wasser · geschlossener Kreislauf

Die Wärme liegt tiefer. Die Entscheidung beginnt oben.

Erdlinie ordnet Grundstück, Wärmequelle, Gebäude und Vollkosten, bevor aus einer Idee für Erdwärme ein belastbares Angebot wird.

  • keine pauschale Bohrfreigabe
  • offizielle Karten mit klaren Grenzen
  • ein Projektcheck, keine Doppelanfrage
Kompaktes Bohrgerät auf einem Grundstück während einer Erdwärmebohrung
Wohnungsnahe Erdwärmebohrung: Baustellenzugang und Arbeitsfläche gehören vor dem Preis in den Prüfpfad.Foto: Olli Niemitalo · Wikimedia Commons · CC0

Erster Gate: die Quelle

Drei geschlossene Wege in denselben Heizkreis

Die richtige Quelle ist keine Geschmacksfrage. Grundstücksfläche, Untergrund, erforderliche Leistung, Bauablauf und Behördenweg setzen unterschiedliche Grenzen.

Vier Befunde, eine Entscheidung

Erst wenn Quelle und Gebäude zusammenpassen, ist der Preis vergleichbar.

  1. Grundstück

    Platz und Zugang

    Bohrgerät, Leitungswege, Grenzen, bestehende Leitungen und spätere Nutzung werden vor der Quellenwahl dokumentiert.

  2. Untergrund

    Karte ist nur der Anfang

    Amtliche Portale zeigen Hinweise und Ausschlussgründe. Sie ersetzen keine standortbezogene Prüfung oder Freigabe.

  3. Gebäude

    Heizlast vor Sondenmetern

    Die Quellenleistung folgt dem Bedarf des vollständigen Gebäudes, nicht einer groben Quadratmeterformel.

  4. Angebot

    Leistungsgrenzen lesen

    Planung, Erdarbeiten, Quelle, Hydraulik, Elektro, Wiederherstellung und Nachweise stehen in einer gemeinsamen Matrix.

Vollkosten statt Lockzahl

Was im Angebot separat benannt sein sollte

Ein niedriger Gerätepreis sagt wenig über das fertige System. Erdlinie trennt die Arbeitspakete und markiert, welche Annahmen erst nach einer Vorprüfung belastbar werden.

Für die Kosteneinordnung werden zwei Zeitpunkte getrennt: Das frühe Budget zeigt, ob eine Variante weiterverfolgt werden soll; die spätere Vergabesumme setzt geprüfte Unterlagen, gleiche Systemgrenzen und dokumentierte Nebenleistungen voraus. Wer beide Zahlen vermischt, vergleicht häufig eine grobe Annahme mit einem nahezu ausführungsreifen Angebot.

Eine brauchbare Angebotsmatrix enthält deshalb nicht nur Eurobeträge. Sie nennt pro Position die zugrunde gelegte Menge, die verantwortliche Partei, die benötigte Vorleistung, den Umgang mit Abweichungen und den Nachweis bei Übergabe. Offene Felder bleiben sichtbar. So kann ein scheinbar teureres Angebot vollständiger sein, während ein niedriger Preis wichtige Risiken lediglich zum Bauherrn verschiebt.

  • Heizlast, Systemtemperatur und Quellenkonzept
  • Anzeige, Antrag, Fachplanung und Dokumentation
  • Baustelleneinrichtung, Bohrung oder Aushub
  • Sonden beziehungsweise Kollektor, Verteiler und Solefüllung
  • Wärmepumpe, Speicher, Hydraulik und Elektro
  • Rückbau, Oberflächen und Inbetriebnahme
Prüftabelle für Angebote lesen →
AQuellestandortabhängig
BTechnikgebäudeabhängig
CNebenarbeitenangebotsspezifisch
DNachweisevollständig übergeben

Vertiefen

Ratgeber entlang realer Entscheidungspunkte

Jeder Beitrag beantwortet eine begrenzte Frage und trennt Orientierung, Nachweis und verbindliche Planung.

Lokale Vorprüfung

30 Städte, keine erfundenen Grundstücksaussagen

Die lokalen Seiten führen zu amtlichen Karten und zuständigen Stellen, erklären typische Prüfpfade und benennen ausdrücklich, was erst am Flurstück entschieden werden kann.

Jede Stadtseite folgt derselben Beweiskette, setzt aber andere lokale Fragen: Landesportal und Legende, mögliche Schutzkulisse, urbane Zugänglichkeit, Leitungsraum und zuständige Stelle. Der Ortsname dient dabei nur als Einstieg. Eine belastbare Aussage entsteht erst aus Adresse, aktuellem Kartenstand, Gebäude- und Grundstücksdaten sowie der fachlichen und behördlichen Klärung. Offene Punkte bleiben im Projektprofil sichtbar und werden nicht durch den Städtenamen ersetzt.

Projektprofil · 5 Schritte

Grundstück und Gebäude zusammen einordnen

Die Angaben beschreiben keine Bohrfreigabe. Sie helfen, die gewünschte Wärmequelle, das Gebäude und den Zeitpunkt für passende Fachbetriebe einzuordnen.

Schritt 1 von 5
01Welches Gebäude soll versorgt werden?

Eigentum, Gebäudetyp und beheizte Fläche bilden den Rahmen für die weitere Einordnung.

Gebäudetyp

Kurz geklärt

Fragen zur Sole-Wasser-Wärmepumpe

Was kostet eine Sole-Wasser-Wärmepumpe komplett?

Der Gesamtpreis hängt von Heizlast, Wärmequelle, Bohr- oder Erdarbeiten, Gerät, Hydraulik, Elektro, Heizflächen und Wiederherstellung ab. Erdlinie veröffentlicht deshalb keine Grundstücksgarantie aus einem pauschalen Onlinewert.

Ist eine Erdsonde auf jedem Grundstück möglich?

Nein. Offizielle Karten können eine erste Orientierung geben. Geologie, Schutzbereiche, Leitungen, Bohrzugang, Abstände und der örtliche Behördenweg müssen für das Flurstück geprüft werden.

Brauche ich zwingend eine Tiefenbohrung?

Nicht immer. Ein Flächen- oder Ringgrabenkollektor kann eine geschlossene Alternative sein, wenn ausreichend geeigneter Boden verfügbar ist und Nutzung, Bepflanzung sowie Erdarbeiten zum Grundstück passen.

Eignet sich Sole-Wasser für ein Bestandsgebäude?

Das Baujahr allein entscheidet nicht. Heizlast, Heizflächen, Vorlauftemperatur, Warmwasser und geplante Gebäudemaßnahmen müssen mit der verfügbaren Quellenleistung zusammenpassen.

Was geschieht nach einer Projektanfrage?

Nach ausdrücklicher Einwilligung können die Angaben an TapTapHome beziehungsweise DAA zur Vermittlung an passende Fachbetriebe übermittelt werden. Die Anfrage ist kein Auftrag und keine Machbarkeitszusage.

Quellenbasis

Orientierung aus Primärquellen

Technische und finanzielle Aussagen werden vor Veröffentlichung mit aktuellen offiziellen Unterlagen abgeglichen. Dabei bleiben Prüftag, Geltungsbereich, zuständige Stelle und verbleibende Projektrisiken für jede Entscheidung sichtbar dokumentiert.